Natur und Skulptur
im „Kunstpark” Börkhauser Feld
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Eine metallene Libelle sitzt auf einem riesigen Rohrkolbenstrauch,
fünf Meter hoch und über 300 Kg schwer. Die Sonne scheint durch ihre roten Glasflügel, schickt flackerndes Licht auf das Schilf am See.
Dieses Erlebnis aus Natur und Kunst gibt es in Solingens modernster Wohnsiedlung. Fünf Großskulpturen schmücken seit 2008 das Börkhauser Feld – in einem gemeinsamen Projekt von Spar- und Bauverein Solingen und Jugendhilfewerkstatt. Jugendlichen ohne Schulabschluss oder Lehrstelle wird hier eine Berufschance gegeben. Bis zu acht Jugendliche aus dem Metallbereich haben gemeinsam an einer Skulptur gearbeitet, einer von ihnen kommt aus dem Börkhauser Feld. Sie waren begeistert von der Möglichkeit, mitten in einer Wohnsiedlung Kunst zu gestalten.
„Die Besonderheit am Börkhauser Feld ist die Durchmischung mit Natur, Biotopen, grünen Fingern”, sagt Heinz Siering, Leiter der Jugendhilfe-Werkstatt. „Die Skulpturen geben dieser Natur ein weiteres Gesicht.” |
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Für die Aufderhöher SBV-Siedlung gestalteten Siering und seine Jungs Stahlkunst mit Symbolkraft.
Auf ein Stahlauge mit Blick auf den Siedlungseingang folgten eine Libelle auf einem Rohrkolbenstrauch, ein Lebensbaum mit einer kleinen Eule und einem Gingkozweig sowie ein Skorpion mit einer Gottesanbeterin. Ein Distelstrauch aus Edelstahl steht für die erfolgreich abgeschlossene, oft mühevolle Bauzeit. Signal ist das Auge, das am Eingang des Börkhauser Felds aus vier Metern Höhe auf Besucher und Bewohner blickt: „Schaut auf diese Siedlung – es gibt viel zu entdecken!” |
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